- Leistungsstipendium für sechs Studentinnen mit ausgezeichneten Studienerfolgen
- Mentorinnenprogramm im Rahmen von „1.000 Euro statt Blumen“ mit Technikerinnen aus der Wirtschaft
- Anteil von Frauen unter Studierenden an FH Technikum Wien auf 17,9 Prozent gestiegen
Der FEEI und die FH Technikum Wien fördern zum zehnten Mal sechs erfolgreiche Studentinnen der größten rein technischen Fachhochschule in Österreich mit 1.000 Euro in bar sowie dem Ersatz der Studiengebühren für ein Jahr. Zum zweiten Mal begleiten Mentorinnen aus der Wirtschaft die Nachwuchstechnikerinnen beim Berufseinstieg.
„Mehr Frauen für ein technisches Studium zu begeistern, ist uns ein besonderes Anliegen. Mit „1.000 Euro statt Blumen“ holen wir bereits zum zehnten Mal die erfolgreichen Nachwuchstechnikerinnen vor den Vorhang. Zum zweiten Mal fördern wir aktiv den Berufseinstieg der Studentinnen mit unserem Mentoring-Programm. Auch dieses Jahr konnten wir sechs Technikerinnen aus der Wirtschaft als Mentorinnen gewinnen“, so FEEI-Geschäftsführer Dr. Lothar Roitner.
„Erfreulicherweise ist der Anteil der Studentinnen in den letzten zehn Jahren kontinuierlich von 11,5 Prozent im Jahr 2006 auf 17,9 Prozent im Jahr 2015 gestiegen. Mit dem Stipendium „1.000 Euro statt Blumen“ möchten wir jungen Frauen Mut für ein technisches Studium machen und etwaige Berührungsängste abbauen“, so FH-Prof. DI Dr. Fritz Schmöllebeck, Rektor der FH Technikum Wien. „Ein technisches Studium eröffnet interessante und spannende Karrieren, wie man bei den Mentorinnen sehen kann“, so Schmöllebeck weiter.
Mentorinnenprogramm für junge Technikerinnen
Sechs Technikerinnen aus der Wirtschaft werden die erfolgreichen Studentinnen kommendes Jahr als Mentorinnen begleiten. „Frauen in technischen Berufen sind noch immer etwas Besonderes. Reale weibliche Vorbilder sind von hoher Bedeutung, da sie die Machbarkeit und Normalität einer technischen Berufslaufbahn aufzeigen und Orientierung geben. Es freut uns sehr, dass wir auch dieses Jahr sechs Mentorinnen aus der Wirtschaft für unsere sechs High Potentials gewinnen konnten“, so Lothar Roitner.
Das Mentorinnen-Programm ist eine Win-Win Situation für beide Seiten: Die Mentorinnen erhalten einen persönlichen Kontakt mit vielversprechenden Nachwuchskräften sowie einen Austausch mit der Fachhochschule. Das Mentorinnenprogramm ist für ein Jahr geplant und beinhaltet den Besuch des Unternehmens und den persönlichen Austausch zwischen Mentorin und Mentee, der individuell gestaltet werden kann.
Die Mentorinnen „1.000 Euro statt Blumen“ 2016 sind:
DI Katharina Yassemipour, SMC Pneumatik GmbH
DI Morana Maricic, Nokia
DI Karin Kroneder, Siemens AG Österreich
DI Corinna Thöni, Kapsch TrafficCom
Katharina Stiglbrunner MSc, SynteractHCR Eastern Europe Forschungs-GmbH
DI Sabine Nadherny-Borutin, Brantner Walter GmbH und GF TERRA Umwelttechnik GmbH
17,9 Prozent Life Science Technologies am gefragtesten
Jeder sechste Studierende an der FH ist weiblich: der Anteil der Frauen unter den Studierenden ist kontinuierlich auf zuletzt 17,9 Prozent gestiegen. Life Science Technologies sind als Studienrichtungen an der FH Technikum Wien bei Frauen am beliebtesten, hier beträgt der Frauenanteil 36 Prozent. Aktuell sind die drei von Frauen meistbesuchten Bachelorstudiengänge Biomedical Engineering, Verkehr und Umwelt sowie Smart Homes & Assistive Technologien. Bei den Master-Studiengängen sind dies: Tissue Engineering and Regenerative Medicine, Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie und Gesundheits- und Rehabilitationstechnik.
„1.000 Euro statt Blumen“ für die besten Studentinnen eines Jahrgangs
Für das Leistungsstipendium „1.000 Euro statt Blumen“ müssen die Studentinnen einen Notendurchschnitt unter 1,5 haben. „In der Realität können die Gewinnerinnen dieses Jahr sogar mit Notendurchschnitten von 1,0 bis 1,1 aufwarten“, weiß Angelika Ott, stellvertretende Geschäftsführerin der FH Technikum Wien. Besonders beeindruckende Lebensläufe treten bei der Vergabe der zwei Stipendien für die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie hervor. „Diese Studentinnen sind ein besonderes Vorbild wie sie die Mehrfachbelastung im Alltag meistern. Dieses Jahr hat uns die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und berufsbegleitendem Studium besonders beeindruckt“, so Ott abschließend.
Die Gewinnerinnen im Studienjahr 2014/15 sind:
Bettina Fauster, Mechatronik und Robotik
Natascha Fux, Telekommunikation und Internettechnologien
Cristina Herráez Muñoz, Biomedical Engineering Sciences
Elisa Marie Huber, Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie
Andrea Maierhofer, Informations- und Kommunikationssysteme
Teresa Melchart, Informatik
