Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) begrüßt die Ausschreibung von Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner für 320 zusätzliche FH-Studienplätze ab dem Studienjahr 2016/17. „Besonders die Schwerpunktsetzung im Bereich der Kooperationen sehen wir als FEEI sehr positiv. Die enge Verbindung von Bildung, Forschung und Industrie ist einer der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft aller Beteiligten und ein Pluspunkt der Fachhochschulen“, so Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI und Obmann der Fachhochschule Technikum Wien.
Für die österreichische Wirtschaft sind prosperierende Fachhochschulen unentbehrlich geworden. Sie bilden praxisnah hochqualifizierte Arbeitskräfte aus und stehen als Forschungspartner zur Verfügung. „Neben dem Ausbau der Studienplätze bedarf es aber auch einer Anpassung der Fördermittel an die Teuerungsrate, um das hohe Qualitätsniveau zu sichern und dem wachsenden Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern gerecht zu werden“, so Roitner weiter.
Dem FEEI ist die Ausbildung von technischen Fachkräften ein besonderes Anliegen. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrieunternehmen mit gut ausgebildeten Mitarbeitern zu stärken, gründeten der Fachverband und einige namhafte Unternehmen 1994 die FH Technikum Wien – heute mit knapp 3.800 Studierenden die größte rein technische Fachhochschule in Österreich und darüber hinaus eine der wenigen, die ausschließlich von Vertretern aus Wirtschaft und Industrie getragen wird.