- Obst und Gemüse einmachen im Dampfgarer und Backofen
- Foodbloggerin und Ernährungsexpertin Eva Fischer (foodtastic.at) gibt Tipps, wie man Lebensmittel richtig konserviert und lagert
- Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gibt Tipps zum hygienischen Umgang mit Lebensmitteln
Foodbloggerin und Ernährungsexpertin Eva Fischer zeigt auf www.bewusst-haushalten.at verschiedene Möglichkeiten, um den Geschmack des Sommers einzufangen und die Ernte aus dem heimischen Garten auch in der kalten Jahreszeit genießen zu können. Da der Sommer oft zu kurz ist und die Menge, die man an frischem Obst in kurzer Zeit ernten kann, sehr groß ist, verdirbt das Obst und Gemüse bei falscher Lagerung sehr schnell. „Bei der korrekten Verarbeitung und Konservierung von Lebensmitteln zählen vor allem Hygiene und leistungsfähige, zuverlässige Geräte“, erklärt Alfred Janovsky, Obmann des Forum Hausgeräte, das mit www.bewusst-haushalten.at die größte deutschsprachige Info-Plattform für moderne Hausgeräte betreibt.
Es kommt auf Hygiene und gradgenaue Temperaturregelung an
Mit Dampfgarer und Backofen ist es kinderleicht, zum Beispiel Marmelade selbst einzukochen, Obst einzulagern oder sogar Apfelringe und Zwetschgen im Backofen zu dörren. Gerade beim Arbeiten mit sterilisierten Einmachgläsern und empfindlichem Obst braucht man Hausgeräte mit exakter, verlässlicher Temperaturregelung. Schwankungen in der Hitze führen oft dazu, dass leicht verderbliches Obst wie Beeren oder Zwetschgen nicht so verarbeitet werden kann, dass es tatsächlich lange hält und die Lebensmittel wirklich länger lagerfähig sind. „Der Qualitätsunterschied zwischen Markengeräten und No-Name-Geräten ist vor allem bei Dampfgarern und Backöfen deutlich spürbar. Moderne, hochwertige Geräte halten, was sie versprechen: die gradgenau eingestellte Temperatur wird erreicht und auch über einen langen Zeitraum konstant gehalten“, so Janovsky.
Was gehört in den Kühlschrank?
Das wichtige Entscheidungsmerkmal, um festzulegen, welches Obst und Gemüse in den Kühlschrank gehört oder nicht, ist die Empfindlichkeit in Bezug auf Kälte. Deshalb sind Blattgemüse, Blumenkohl, Brokkoli, Lauch, Karotten, Salate, Spargel und Beerenobst am besten im Kühlschrank aufgehoben. Dagegen lagert man Äpfel, Bananen, Mangos, Zitrusfrüchte, Melanzani, Gurken, Ingwer, Kartoffeln, Paprika, Tomaten und Zwiebeln am besten trocken, dunkel und bei Raumtemperatur. „Wichtig zu wissen ist, wer zu wem passt: Äpfel produzieren Reifegase, die beispielsweise harte Avocados oder Bananen schnell nachreifen lassen“, erklärt Fischer. Wer keinen Keller oder Abstellraum hat, kann auf einen Auszugswagen zurückgreifen, der wie eine Kühlschublade funktioniert. Die Temperatur kann zwischen +6 und +14 Grad Celsius eingestellt werden – ideal für Gemüse wie Tomaten.
AGES: Tipps zum hygienischen Umgang mit Lebensmitteln
Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gibt auf www.bewusst.haushalten.at Expertentipps zum richtigen Umgang mit rohen Lebensmitteln und Hygiene in der Küche. Vor allem die Handhabe von rohen Zutaten, die Erhitzung von Lebensmitteln oder die Reinigung von benutztem Geschirr sind wichtige Punkte, um Bakterien in der Küche Einhalt zu gebieten.
